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Über uns

Wir suchen nicht nach dem perfekten Leben. Wir wollen verstehen, was Menschen gesund hält.

Hinter der Sinnschmiede stehen Isabell Michel und Nicola Vannelli – zwei Menschen mit unterschiedlichen Lebenswegen, aber einer gemeinsamen Frage:

Was brauchen Menschen, um langfristig gesund, verbunden und zufrieden zu leben und zu arbeiten?

Dafür stehen wir:

  • Wissenschaftlich

    Wir erklären Zusammenhänge fundiert, differenziert und ohne Gesundheitsdogmen.

  • Menschlich

    Menschen sollen sich gesehen fühlen, nicht bewertet, optimiert oder belehrt.

  • Praktisch

    Aus Erkenntnissen werden kleine, echte Schritte für Beziehungen, Arbeit und Alltag.

Dabei reduzieren wir Gesundheit nicht auf Ernährung, Bewegung oder die Abwesenheit von Krankheit. Uns interessiert der Mensch als Ganzes: seine Beziehungen, seine Arbeit, sein Umfeld, seine Geschichte – und die Frage, ob das eigene Leben noch zu dem Menschen passt, der es führt.

Isabell Michel und Nicola Vannelli vor Bergkulisse

Manche Antworten finden wir in Studien.
Andere finden wir im Leben.

Zwei Lebenswege.
Eine gemeinsame Frage.

Wir kommen aus unterschiedlichen Welten. Genau darin liegt die Stärke der Sinnschmiede.

Isabell sucht nach den Zusammenhängen hinter Gesundheit, Lebensgestaltung und menschlichem Verhalten. Nicola hinterfragt bestehende Wege, denkt praktisch und sucht nach Lösungen, die auch im echten Leben funktionieren.

Porträt Isabell Michel

Isabell Michel

Gesundheitswissenschaftlerin. Sinnsucherin. Fragenstellerin.

Isabell wollte schon immer verstehen, warum Menschen so unterschiedlich mit dem Leben umgehen.

Sie studierte Therapie-, Präventions- und Rehabilitationswissenschaften und bildete sich unter anderem in psychologisch-systemischem Managementtraining, Hypnose, NLP, Kommunikation und Führung weiter.

Doch die Frage, aus der später die Sinnschmiede entstand, kam nicht aus einem Lehrbuch.

2018 bekam Isabell Panikattacken.

Nach außen funktionierte vieles. Innen plötzlich nicht mehr. Aus der Krise wurden Fragen:

  • Was bedeutet es eigentlich, gesund zu sein?
  • Warum können wir funktionieren und uns trotzdem nicht gut fühlen?
  • Was brauchen Menschen, damit sich ihr Leben nicht nur funktionierend, sondern lebenswert anfühlt?

Isabell begann zu suchen. Sie veränderte ihr Leben, machte sich selbstständig, arbeitete in Gesundheit, Marketing, Tourismus und Hospitality, übernahm Führungsverantwortung und ging auf Reisen. Dabei begegnete sie Menschen, die völlig anders lebten als sie selbst – und genau diese Begegnungen faszinierten sie.

Denn Gesundheit entsteht im Zusammenspiel von Körper, Psyche, Beziehungen, Arbeit, Umwelt, Gemeinschaft und Sinn.

In der Sinnschmiede entwickelt Isabell Themen und Formate, führt die Gespräche und sucht hinter jeder persönlichen Geschichte nach der größeren Frage:

Was können wir daraus über unser eigenes Leben lernen?

Nicht: So musst du leben.
Sondern:

Hast du dich schon einmal gefragt, warum du so lebst, wie du lebst?

Porträt Nicola Vannelli

Nicola Vannelli

Freigeist. Gastronom. Macher.

Nicola stammt aus Bologna. Sein Weg führte ihn nach Madrid und später in die Schweiz – ohne fertigen Plan. Er lernte früh, sich in neuen Umgebungen zurechtzufinden und Lösungen zu finden, wo kein Weg vorgegeben war.

In der Schweiz begann er als Koch. Aus Verantwortung wurde mehr Verantwortung: Küchenchef, Betriebsleiter, schließlich sein eigenes Restaurant.

Er liebt es, Gastgeber zu sein, Menschen zusammenzubringen und aus einem Betrieb einen Ort zu machen, der funktioniert.

Doch irgendwann entstand ein Widerspruch.

Sieben Tage arbeiten.
Lange Schichten.
Kaum Pause.
Immer Verantwortung.
Immer weitermachen.

Und irgendwann die Frage:

Ist das wirklich das Leben, das ich führen möchte?

Nicht, weil Nicola die Gastronomie nicht mehr liebte. Sondern gerade weil er sie liebte.

Warum ist eine Branche, die von Gastfreundschaft und Lebensfreude lebt, für die Menschen darin oft so belastend? Warum gilt es als normal, sieben Tage durchzuarbeiten? Und muss Erfolg wirklich bedeuten, dafür einen großen Teil der eigenen Lebensqualität zu opfern?

Aus der beruflichen Erfolgsgeschichte wurde eine Sinnfrage.

Nicola stellte nicht die Gastronomie infrage – sondern das System dahinter. Er weiß, was es heißt, einen Betrieb unter realen Bedingungen zu führen: Personal, Küche, Kosten, Zeitdruck, Verantwortung. Und er kennt die Perspektive des Menschen, der merkt, dass Erfolg einen Preis haben kann.

Deshalb fragt er heute:

  • Wie können wir wirtschaftlich erfolgreich arbeiten, ohne Menschen dabei aufzubrauchen?
  • Welche Strukturen helfen – und welche übernehmen wir nur, weil sie schon immer so waren?
  • Wie kann Arbeit Teil eines guten Lebens sein, statt das Leben vollständig einzunehmen?

Er möchte sein Leben aus dem heraus gestalten, was für ihn selbst Sinn ergibt.

In der Sinnschmiede bringt Nicola diesen praktischen, unternehmerischen Blick ein – dazu Erfahrung in Marketing und Kommunikation. Er steht hinter Kamera, Bild, Ton und Schnitt und prägt die visuelle Sprache unserer Begegnungen. Mit fünf Sprachen hilft er uns, Menschen dort zu treffen, wo ihre Geschichten entstehen.

Was uns verbindet

Bei Isabell war es die Erfahrung, dass ein Leben nach außen funktionieren und sich innen trotzdem nicht gesund anfühlen kann.

Bei Nicola war es die Erkenntnis, dass man seinen Beruf lieben und trotzdem die Bedingungen hinterfragen kann, unter denen man ihn ausübt.

Daraus entstand eine gemeinsame Neugier:

Wie können wir leben und arbeiten, ohne uns selbst dabei zu verlieren?

Isabell fragt:

Was macht das mit dem Menschen?

Nicola fragt:

Wie könnte es anders funktionieren?

Dazwischen entsteht die Sinnschmiede.

Wir treffen Menschen mit außergewöhnlichen Erfahrungen, sprechen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und besuchen andere Lebens- und Arbeitswelten – nicht auf der Suche nach dem perfekten Lebensmodell, sondern nach Perspektiven, die helfen, das eigene bewusster zu gestalten.

Wir haben nicht auf alle Fragen Antworten.
Genau deshalb stellen wir sie.

Und was hält dich gesund?

Sinnschmiede begleiten Eine Geschichte erzählen